Wandern im Naturpark Nagelfluhkette

Diese Bergtour führt über die Gipfel des Naturparks Nagelfluhkette.
Von Bühl wandern wir den Horner Weg nach Immenstadt. Mit Bayerns längster Doppelsesselbahn geht es 2,3 km auf den ersten Berg der Nagelfluhkette, den 1451 hohen Mittag. Allein die ca. 20-minütige Fahrt ist ein Erlebnis für sich.

Naturpark Nagelfluhkette

Die Nagelfluhkette ist eine 24 km lange Bergkette, bestehend aus 14 Bergen.
Nagelfluh ist die dort vorherrschende Gesteinsart

Der Weg führt vom Mittag über den breit angelegten Weg zum Bärenköpfle (1476 Meter) und durch ein Waldstück steil bergan zum Steineberg (1683 Meter), wo der Anstieg durch eine 17 Meter lange Leiter (nur für Geübte – was auch immer das heißen mag) verkürzt werden kann. Diesen kleinen Adrenalinkick lassen wir uns natürlich nicht nehmen. Wer die Leiter umgehen möchte, wandert rechts an der Bergflanke zum Gipfel.

Ab und zu einfach mal stehenbleiben und die Aussicht genießen!

Während der gesamten Wanderung hat man einen grandiosen Blick über die Allgäuer Alpen. Oft genug bleiben wir stehen und genießen die Aussicht. Das Wegstück am Kamm bis um Steinköpfle (1670 Meter) einschließlich der mit Drahtseilen gesicherten „Grauen Wand“ bildet für uns den schönsten Teil der Tour.

Während der gesamten Wanderung ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit empfehlenswert, da es einige enge Stellen gibt. Zum Teil muss man auch ein wenig Klettern. Besonders kritische Abschnitte sind jedoch gesichert. Am Ende der Gratgasse zweigt sich der Weg. Entweder wandert man weiter Richtung Stuiben oder man macht sich an den Abstieg. Da es da nächste Stück in sich hat, sollte man keinen falschen Ehrgeiz an den Tag legen, sondern nur weiterwandern, wenn man noch Konzentration aufbringen kann.

Diese Weitsicht!

Wir entscheiden uns für den Abstieg zur Alpe Gund. Ein langer Abstieg liegt noch vor uns, für den wollen wir fit sein. Doch zuerst gönnen wir uns auf der Alpe eine kurze Pause.
Im Anschluss wandern wir via Sennalpe Mittelberg, der Seifenmoos Alpe und dem Weißen Haus zum Kemptener Naturfreundehaus. Da wir es nun fast geschafft haben, gönnen wir uns ein leckeres Bier und genießen die Aussicht.
Es folgen ein steiler Abstieg zur Alpe Alp, ein schöner Abschnitt durch den Wald ehe man wieder die geteerte Bergstraße Richtung Gschwend erreicht.
Am Ende des Tages merken wir die Höhenmeter in unseren Waden und sitzen mit einem zufriedenen Lächeln auf der Terrasse.


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